
Wir sehen, welche Projekte gerade entschieden werden – bevor Ihr Wettbewerb anruft.
Ein Kaufanlass-Radar für B2B-Vertrieb. Entwickelt für Unternehmen, die komplexe Investitionsgüter verkaufen.
Erstgespräch vereinbarenEin Kaufanlass-Radar wertet öffentlich zugängliche Marktsignale (Ausschreibungen, Pressemitteilungen, Bauvorhaben, Handelsregister) systematisch aus, um Ereignisse zu finden, die bei potenziellen Kunden gerade einen Bedarf auslösen. Jeder Fund wird in zwei unabhängigen Durchläufen geprüft und nur dann übergeben, wenn er mit Quelle und Datum belegt ist. Modular Ops konfiguriert das System in einem AI Sprint (4–6 Wochen) auf Ihre Branche und Zielkunden — gedacht für B2B-Vertrieb mit erklärungsbedürftigen Produkten und langen Entscheidungszyklen (Maschinen-, Anlagenbau, Industrieausrüster). DSGVO-konform.
Wie ein einzelner Kaufanlass aussieht
Wenn Sie von uns eine Arbeitsprobe erhalten haben, kennen Sie dieses Format bereits — es ist der Ausschnitt aus einem System, das im Betrieb laufend sucht. Ein Fund besteht immer aus denselben Bestandteilen:
- Das Unternehmen
- Namentlich benannt, mit Größenordnung — keine Kategorie, keine Umschreibung
- Das Ereignis
- Der konkrete Anlass, der den Bedarf auslöst — nicht das Thema, sondern das Ereignis
- Quelle und Datum
- Ein erreichbarer Link auf die Fundstelle, damit Sie es selbst nachlesen können
- Der Mechanismus
- Warum aus diesem Ereignis ein Bedarf für genau Ihr Produkt entsteht
- Das Entscheidungsfenster
- Grobe Einordnung, wann die Entscheidung fallen dürfte — 0–3, 3–6 oder 6–12 Monate
- Der Ansprechpartner
- Die Rolle, bei der die Entscheidung liegt — abhängig von der Unternehmensgröße
- Gesprächsvorbereitung
- Einstieg, Qualifizierungsfragen, nächster Schritt und die wahrscheinlichsten Einwände
Der Unterschied zwischen einer Arbeitsprobe und dem laufenden Betrieb liegt nicht in der Methode, sondern in Frequenz und Umfang: statt eines einzelnen Fundes werden Ihre Quellen fortlaufend ausgewertet und die Ergebnisse priorisiert an Ihren Vertrieb übergeben.
Wie ein Kaufanlass belegt wird
Der schwierige Teil an einem solchen System ist nicht das Finden. Es ist das Aussortieren. Ein falscher Kaufanlass kostet Ihren Vertrieb einen Anruf, in dem er schlecht informiert wirkt — deshalb ist die Prüfung strenger gebaut als die Suche.
Zwei unabhängige Durchläufe
Jeder Fund wird ein zweites Mal gesucht — unabhängig vom ersten Durchlauf und ohne dessen Ergebnis. Nur was beide Male bestätigt wird, gilt als belegt.
Die Quelle muss existieren
Jede Quell-URL wird technisch auf Erreichbarkeit geprüft. Ein Fund mit einem nicht auffindbaren Beleg fällt raus — lieber kein Kaufanlass als ein Link, der ins Leere führt.
Namen statt Kategorien
Ein Treffer muss ein real existierendes, namentlich benanntes Unternehmen sein. Branchentrends, Marktbewegungen und anonyme Umschreibungen zählen nicht als Fund.
Der Mechanismus muss tragen
Auch ein bestätigtes Ereignis wird verworfen, wenn daraus kein plausibler Bedarf für Ihr Produkt entsteht. Das Ereignis allein reicht nicht — der Weg zum Auftrag muss erkennbar sein.
Bewertet wird die Stärke des Mechanismus, nicht die Aktualität
Ein frisches Ereignis ohne erkennbaren Weg zum Auftrag ist wertlos. Deshalb entscheidet nicht das Datum über die Priorität, sondern die Frage, wie zwingend aus dem Ereignis ein Bedarf folgt.
| Bewertung | Was das bedeutet | Beispiel |
|---|---|---|
| 90–100 | Der Bedarf folgt zwingend aus dem Ereignis | Neubau eines Gebäudes — eine Schließ- und Sicherheitsanlage wird gebraucht, nicht vielleicht |
| 50–70 | Der Bedarf ist wahrscheinlich, aber nicht zwingend | Werkserweiterung — zusätzliche Anlagen sind naheliegend, aber der Umfang ist offen |
| 20–40 | Denkbarer Zusammenhang, schwacher Mechanismus | Ein Institut zieht um — vielleicht werden Fahrzeuge gebraucht, vielleicht nicht |
Der Grundsatz dahinter: lieber ein belegter Kaufanlass als fünf fragliche.
Welche Signale das Kaufanlass-Radar auswertet
Das System wertet ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen aus — DSGVO-konform. Jede Quelle verrät eine andere Phase der Kaufentscheidung.
| Signalquelle | Erkanntes Signal | Beispiel-Kaufanlass |
|---|---|---|
| Ausschreibungsportale (TED, Bund, Länder) | Konkrete Beschaffungsabsicht mit Budget | Öffentliche Ausschreibung für eine neue Fertigungslinie |
| Pressemitteilungen & Geschäftsberichte | Strategische Investitionsentscheidung | Ankündigung eines Werks-Ausbaus oder Standort-Neubaus |
| Lokal- und Wirtschaftspresse, IHK | Frühphase eines Investitionsvorhabens | Spatenstich oder Richtfest für eine neue Halle |
| Stellenanzeigen | Aufbau von Kapazität / neuer Technologie | Ausschreibung von Stellen für eine neue Produktlinie |
| Handelsregister & Bundesanzeiger | Struktur- und Eigentümerveränderung | Neugründung einer Betriebsstätte, Zukauf, Verschmelzung |
| Branchen- & Regionalnews | Kontext & Timing zur Ansprache | Förderzusage, Fusion oder Management-Wechsel beim Zielkunden |
Nicht wer kaufen könnte – sondern wer gerade entscheidet.
Fünf Module, verkettet zu einem System. Jeder Output wird zum Input des nächsten Schritts.
Das Problem ist nicht Ihr Vertrieb. Es ist der Zeitpunkt.
Ihre Vertriebsmitarbeiter erfahren von Projekten, wenn die Entscheidung bereits gefallen ist.
Potenziale bleiben unsichtbar – weil niemand aktiv danach sucht, bis es zu spät ist.
Sie investieren in Leads, die irgendwann mal kaufen wollen. Aber nicht jetzt.
Ihr CRM zeigt Aktivitäten. Aber nicht, wer gerade wirklich entscheidet.
Der Wettbewerb ist manchmal schneller – nicht besser. Nur früher informiert.
Für wen dieser Ansatz sinnvoll ist
- Sie verkaufen erklärungsbedürftige Produkte oder Anlagen mit langen Entscheidungszyklen.
- Ihre Zielkunden sind Industrieunternehmen, Maschinenbauer oder technische Einkäufer.
- Ihre Projekte beginnen typischerweise im fünfstelligen Bereich oder höher.
- Ihr Vertrieb arbeitet mit persönlicher Ansprache, nicht mit Massenmarketing.
- Sie wollen früher in Projekte einsteigen – nicht erst, wenn die Anfrage kommt.
Für wen er nicht geeignet ist
- Sie verkaufen standardisierte Produkte mit kurzen Kaufzyklen.
- Ihre Kunden entscheiden spontan oder impulsgesteuert.
- Sie suchen eine Set-and-Forget-Lösung ohne Vertriebsbeteiligung.
- Ihr Fokus liegt auf Volumen, nicht auf Projektgeschäft.
Wer dahintersteht
Modular Ops ist eine KI-Beratung mit Standorten in München und Berlin, gegründet von Mark Schleicher und Michael Trapp. Wir arbeiten mit mittelständischen Unternehmen zwischen 50 und 5.000 Mitarbeitenden — vor Ort und remote, kein Offshore.
Ihr Fachbuch „KI Layer im Projektmanagement“ ist 2026 erschienen und beschreibt die Methodik, nach der wir auch das Kaufanlass-Radar bauen: ein KI-Layer über bestehende Prozesse, statt eines Systems daneben.
Recherchiert wird ausschließlich in öffentlich zugänglichen Quellen. Zu identifizierten Ansprechpartnern werden keine Kontaktdaten erhoben und keine Personendaten dauerhaft gespeichert; ein Name erscheint nur im ausgelieferten Dokument, immer mit Quelle und Stand. Rechtsgrundlage ist eine dokumentierte Interessenabwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Investition
Setup ab 10.700 €
zzgl. ab 500 €/Monat Betreuung
Monatliche Betreuung ab 500 € — abhängig von Signalquellen, Umfang und Erweiterungen.
Häufig gestellte Fragen zum Kaufanlass-Radar
Passt dieser Ansatz zu Ihrem Vertrieb?
In einem kurzen Gespräch prüfen wir gemeinsam, ob unser Ansatz für Ihre Situation sinnvoll ist – offen, ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
Kein Pitch. Keine Präsentation. Nur ein strukturiertes Gespräch auf Augenhöhe.
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